Kommunikation im eigenen Namen

Wer möchte wie ein Putzmittel oder eine warm-matschige Babynahrung heissen? Das Ganze sieht schon anders aus, wenn einem das

Putzmittel «Meister Proper» oder die Babynahrung «Hipp» gehört, oder nicht? Es gibt nämlich viele bekannte Namen mit unbekannten Gesichtern dahinter.

Heute wird’s persönlich, wir schreiben über Tradition und Familie. Wer kennt sie nicht Meister Proper oder die Babynahrung «Hipp»? Wir sind mit ihnen aufgewachsen, sie haben uns durch unsere Kindheit begleitet. Doch viele von uns wissen nicht, dass hinter den starken Marken ein Familienname steckt.

Dafür stehe ich mit meinem Namen - Claus Hipp

Ein mutiges Statement, das bei der Zielgruppe gut anzukommen scheint. Bereits seit über 100 Jahren steht Claus Hipp’s Familie mit ihrem Namen für Qualität und Tradition der Babynahrung.

Unternehmenswerte, welche glaubhaft machen

Gerade konservative Werte wie Bodenständigkeit, Seriosität und Tradition sind Werte, welche beim heutigen Konsumenten greifen. Eine glaubwürdige Art sie aktiv werden zu lassen, ist es, wenn der Unternehmer seine Familie oder die Unternehmenstradition in den Mittelpunkt seiner Kommunikation stellt. Dies liegt auch an Werten, die bei einer alten Firmengeschichte über Generationen von Konsumenten hinweg „erlernt“ wurden: Was Oma schon benutzt hat, kann nicht so schlecht sein, wenn es auch heute noch auf dem Markt ist.

Persönlich werden & Gesicht zeigen

Wenn der eigene Geschäftsführer oder Mitarbeiter als Testimonial für die Produkte oder Dienstleistungen seines mittelständischen Unternehmens wirbt, zeigt er Gesicht – und Flagge.

Aber Achtung, das Ganze muss ehrlich sein – nichts ist schädlicher als Werbeaussagen, welche aufgrund von Fehlverhalten des Testimonials oder mangelnder Qualität des Produktes unglaubwürdig erscheinen und nicht ziehen.

Wir alle hören gerne Geschichten. Also los, erzählen wir unseren Kunden eine lebendige authentische Geschichte. Dabei kann die Firmengeschichte ins Spiel gebracht werden. Wir sprechen aber nicht von einer «Hoch-Glanz-Schnulze», sondern gerade die dunkleren Flecken in der Vergangenheit sind nicht zu vergessen. Gerade die verleihen dem Unternehmen nämlich den Extraschuss Glaubwürdigkeit.

Was sollen wir nun in den Mittelpunkt stellen?

Es gibt kein richtig und kein falsch. Generell ist es wichtig, sich rechtzeitig zu fragen, ob Unternehmenswerte wie Vertrauen, Tradition, Glaubwürdigkeit und Verantwortung im Mittelpunkt der Markenbotschaft stehen sollen. Wenn dies der Fall ist, ist der Einsatz von Testimonials aus dem Unternehmen oder aus der Inhaberfamilie sehr sinnvoll.